Samstag, 20. Jänner 2007

Besuch in Auas Tingni

Am Samstag den 20. Jaenner durfte ich die Familie in eine ethnisches Dorf begleiten.
Auas Tigni. Dieses Dorf ist abseits von jeder Technik und ohne mir bisher vertrauten Lebensbedingungen.
Hier leben Sumos. Sie sprechen auch Sumo. Ein Ursprache. Viele koennen hier die Amssprache Spanisch nicht!
Es gibt keinen Strom. Kein fliessend Wasser ausser den Fluss.
Die Nutztiere wie Huehner laufen in der „Kueche“ herum und picken an den anderen Lebensmittel (Yukas, Platanos, div. Wurzelgewaechse usw.) herum.
Kein Strom --> kein Kuehlschrank, kein gar nichts.
Die Haeuser sind Pfalbauten. Da in der Regenzeit der Fluss das mehre Dorf ueberschwemmt.
Kann mir nicht vorstellen wie das Leben dann „normal“ ablaeuft.
Mit dem Boot. Die „Strassen“ sind selbst in der Trockenzeit ein schlechterer Acker.
Geschaeft gibts angeblich nur eines. Pulperia. Tante Emma Laden.
Einziges Geschaeft --> sehr teuer. Die Leute hier gehen auch noch richtig jagen um Essen zu bekommen. Fisch gibts aus de Fluss.
Gereist wurde mit einem Gelaendewagen. Hinter auf der Pritsche natuerlich.
Hin brauchten wir 3,5 Stunden aber zurueck sind wir in der Nacht mehrmals schlimm stecken geblieben in der „Strasse“. Also waren es gut 5 Stunden. Fuer ca. 100km.



Die Familie hat Verwandschaft dort und bringt gelegentlich Gebrauchstgueter und Lebensmittel. Weiter bekommen wir von dort Yukas, Platanos usw...
Hauptgrund fuer den Besuch war eine „Reunion“.
Melba ist ja Chefin der CIDCA und setzt sich auch nebenbei fuer die Rechte ihres „Volkes“, die Sumos ein. Bei dieser Reunion sind alle Bewohner und Vertreter zusammen getroffen um Gedanken, Missstaende, Wuensche usw vorzutragen. Auch ein Doktor des Rechtes aus Managua hat uns begleitet.
Bei der Heimreise haben wir eine ganze Familie und einen Mann mit nach Puerto genommen. Weil diese edringend ins Krankenhaus mussten.
Die Bilder sollen weitersprechen....