Mittwoch, 21. Februar 2007

Der Markt von Puerto

Den MArkt besuche ich recht geren und oft.
Er ist bund; ES gibt ziehmlich alles (an Fruechten, Fisch, Obst, Gemuese..)
....


el mercado en puerto

Samstag, 17. Februar 2007

Mein Geburstag...mal anders

Tja, dieser Tag war wirklich sehr schoen fuer mich!

Zuerst durfte ich ganz viele liebe Gruesse von euch entgegennehmen...
danach, meine Eltern uebers Telefon troesten... :=)


cumpleaños de 25 años


...dann gemeinsam mit Bekannten, Freunden hier den Strand besuchen...
@steini :=) hab jetzt nicht andere Freunde, weil Die! kann man nicht ersetzen := ) eben nur weitere Freundschaften knuepfen.. -->

(Familiemitglieder sowieso...paar Freunde, paar einheimische Bekannte welche ich mittlerweile kennen gelernt habe...und andere Volontaneers...(es gab 4 Mädels aus GER, welche in sozialen Einrichtungen arbeiten, jetzt sinds noch 3...Eine reist diese Woche zurück nach GER--> Ella està lista / hat ihre Zeit hier ageschlossen...)

Tja und dannach eben Geb.feier bei Kerzenschein mit der Familie und der halben Verwandtschaft hier... (Richtig geraten, zur Überraschung gabs wieder mal einen Stromausfall bzw Totalausfall...für gut 2 Stunden)

War schon was besonderes...auch weil die Familie mir mit Gebeten und Liedern in Miskito und Mayanga grstuliert hat.
Zwar ist mir von der Torte nur a "Futzerl" geblieben, aber dafür wars stimmungsvoll...
Auch wurde die Räumlichkeit im Vorhinein herausgeputzt...
--> soll heissen, Tisch von Armeisen befreit :=), festliche Tischdecke...jeder war fein herausgeputzt...

Und was mich dann am nächsten Tag volle gefreut hat, war wie fast jeden Sonnatg in der Kirche (Kindergottesdienst auf ESP, fuer Erwachsene ist die Messe in Miskito)
...und dann wurde ich auf die Bühne gebeten...
dann wurde ich wiederum In Mayanga, Miskito, ENG besungen von den Kinderlan...

und die Leiterin des Gottesdienstes --(ca. 60 Jahre alt, kenne und kannte ich durch viele Plauderein schon gut, hatte mir auch bei der ersten Begegnung nach einer Stunder gleich Ihr Haus und die ganze Familie gezeigt bzw. vorgestellt mit allen Lebensgeschichten)--
hat mir dann ganz persönliche Worte in einem Gebet geschenkt...

u.a dass Sie sich bedankt hat, dass ich hier bin, um zu lernen, verstehen, mitzuleben, etwas beizutragen aber auch Erfahrungen, Impressionen u.a zu bekommen...hab jedes Wort verstanden, so klar und deutlich wie es nicht immer der Fall ist.. und wow...Gänsehaut, vor allen...nicht "nur" vor Kinderlan, weil wo diese sind sind auch Ihre Eltern, oder zumindest Ihre Mütter :)
Wie Sie es gesagt hat, so ehrlich, so einfach aber wieder so....
...so als würde ich schon lange hier sein und ein Teil der Gemeinschaft sein...
hmmm, Kirchengemeinschaft halt...aber als Blondi ist man ja eh Bekannt wie ein bunter (blonder) Hund...Es ist schön, dieses gegenseitige Zugehen mit den Leuten...
hmmm...sicherlich ist dies nicht so mit jedem...aber solche Erlebnisse prägen und lassen gegenteilige Erfahrungen klein aussehen (Beschimpfungen, Missachtungen, Fahrraddiebstahl, oft auch abwertende Blicke,- Gesten,- AUsagen...aber wo Licht ist, ist eben auch Schatten...)

...ja...està bien...asì, eso es..

die Bilder reiche ich natürlich nach...

Freitag, 16. Februar 2007

Was ist Puerto Cabezas überhaupt?

Eine relative Weltstadt im Nirgendwo.



* Ca. 35.000 bis 50.000 Einwohner. Wer weiss das schon so genau?
* Zweitgrößter Hafen der nicaraguanischen Atlantikküste.
* Ein paar gepflasterte Straßen, der Rest aus rotem Sand/Saub/Schlamm.
* Mehrsprachig.
* Hat zwei Namen. Bilwi (Miskito) und eben Puerto Cabezas (ESP)
* Einfache Holzhäuser mit Fernseher.
* Wasser meist aus dem Brunnen.
* Betrunkene im Park.
* Viel Zeit.
* Viele freundliche Menschen.
* Ein Baseballstation.
* Mehr Kinder als Omas.
* Viele Kirchen. (8 bis 10 Verschiedene)
* 2 Supermaerkte.
* Weiches Luftbrot.
* Keine frische Milch. Nur Milchpulver.
* Viele Produkte des Alltages schweineteuer. (Import)
* Kein Schwarzbrot.
* Keine Wurst.
* Viel Fett in den Speissen.
* Braten oder Barten. Im Fettsee.
* Wenig Salat.
* Snackstaende uberall.
* Schueler in Uniformen.
* ca. 8 Internetcafés.
* 1 Friedhof der so gross ist, wie Hundsdorf in Arriach
* Unzählige Taxis.
* Weil Privataustos gibts nur eine Hand voll.
* Fast so viele Fahrraeder wie in China.
* Viele davon sind gestohlen und lackiert.
* Aberglaube an Sirenen im Meer.
* Gruendliche Koerperhygiaene wird vorausgesetzt.
* Armeisen im Essen.
* Zwischenmenschlich sehr! direkt. Dickerl, Haesslicher, Fauler...
* Kein McDonald’s.
* Offiziell ca. 90 % Arbeitslose.
* Keine Infrastruktur fuer Handel.
* Abgeschnitten von Rest-Nicaragua.
* Viele Leute auf den Strassen, vor der Casa oder im Park.
* Viele dicke Leute.
* Alle moeglichen Hautfarben.
* Muell wird einfach vorm Haus oder auf der Strasse verbrannt.
* Es gibt nicht als ca 5 Mistkuebel. (Oelfaesser)
* Kokosbaeume wo man hinsieht.
* Eine Bank wo man (als Chelle --> EU) kein Bargeld bekommt.
* 2 Meter neben allen Anderen wird "uriniert"
* Auch Frauen spucken, "rotzen" ohne Scharm auf den Boden.
* In den meisten Toiletten (Lokalen) gibts kein Waschbecken.
* Pulparias (Tante Emma Laeden) wo man hiniseht!
* Kein! Kino.
* Mehrere Mobilfunkmasten.
* Bananen. Bananen, und nochmals Bananen
* Reis mit Bohnen (2 bis) 3 mal taeglich, 7 mal die Woche!
* Stromausfaelle, so alltaeglich wie der Sonnenauf- und Untergang!
* Warmes Meerwasser.
* Fast hinter allen Produktmarken stecken Konzerne aus EU oder USA.
* Hauptstadt der „Autonomen Region Nordatlantik“.
* Schlidkroeten als Speisse! LEIDER!
* Fischfang.
* Sitz des autonomen Parlaments und der autonomen Regierung.
* Bunte, belebte Maekte.
* Viele Kleinkriminelle.
* Korrupte Polizei
* Regenfaelle aus dem Nichts.
* Viele Hunde. Jedes Haus hat Mehrere.
* Diese bellen die ganze Nacht.
* Viele haben ein Handy, jedoch koennen sich die montl. R. nicht leisten.
* Wenn Fett weggelassen wird...Koestliche Speisen!!!
* 2 „Universitäten“.
* Ein rostiges Schiffswrack am Strand.
* Ein "Flughafen". Dagegen ist KLU International :)
* Viele Mosquitos und Miskitos.
* Abfall überall.
* Schöner Sonnenaufgang.
* Sehr grün, viele Bäume.
* Ein paar Gringos.
* Schuhputzjungen.
* Zwei Handvoll weiterführender Schulen.
* Mindestens ein Bus pro Tag von und nach Managua.

und ein Edí aus Afritz!

Y mucho más...