Sonntag, 1. April 2007

Viaje corto a Waslala

Also am Freitag um ca 7.00 Uhr bin ich mit dem Autobus (was sonst  ) in Richtung Waslala aufgebrochen. Am Dienstag um 11.30 bin ich wieder hier angekommen.
Um Guneter Pilz, den Bruder von der Jutta (Luecke in VI) zu besuchen.
Er lebt in Guatemala seit sieben Jahren. Hat dort. seine Familie.
Seit gut 18 Jahren lebt er schon hier in Zentralamerika.
Unter anderem hat er auch drei Jahre hier in Puerto gelebt.



Daher habe ich auch den Kontakt hierher bekommen. (Anfangs ueber Andy Clark).
Er war dort auf Besuch bei seinem Schwager. Da seien Frau aus Waslala kommt.
Bin zuerst von Waslala – Rosita (4h) dann weiter nach Siuna (5h). Musste dort uebernachrten und dann um 5.00 am naechsten Morgen (casí en la mañanita frueh halt  ) weiter nach Waslala (6,5h)
War gut 15 Stunden im Bus und retaor das gleiche. Um dann 1,5 Tage, 2 Naechte in Waslala zu sein.
Naja klingt “no vale la pena” (zahlt sich nit aus), aber hast sich ausgezahlt.





Puerto weg am FR in der Frueh;
Ankunft in Waslala SA um ca. 12:30
Abfahrt von Waslala MO um 05:45
Ankunft Puerto DI ca 11:30

Waslala ist quasi runderhum vom Nebelwald (Dschungel) umgeben ist.
Auch die zwei anderen Stadete waren total anders als Puerto, klar.
Alte Goldgraeberstaedte. (Mienen)


Also am Freitag


Rosita und Siuna vorallem wirken, wie “Stadete” in einem alten Westernfilm.
Leider ist auch rundherum alles (Gewaesser) versaeucht. Hauptsaechlich wegen den Goldgewinnprozessen mit Quecksilver.
In Waslala haben wir zwei “Schulen” bzw Bildungseinrichtungen besucht, welche Guenter zu seiner Zeit dort, als EZA-Mitarbeiter von Horizont 3000 mitaufgebaut hat.
Und welche nun selbststaendig agieren.






Geschichten vom Contrakrieg.
(Sandinisten gegen die Samozas welche von den USA unterstuezt wurden). Offiziell duaert der Krieg von 79 bis 89. Aber in Waslala dauerten die Kaempfe bis angeblich 94/95. Naja. Die Stassen zwischen diesen Stadeten sind horrible!



Da sind unsere Bergschotterwege, wie eine Autobahn dagegen.
So viele Schlagloecher, Gatsch, defekte “Bruecken”…aber jetzt ist noch Trockenzeit.
Hab mir versucht vorzustellen, wie es in der Regenzeit dort aussieht! Noch vor 3 bis 4 Jahren war es noch viel schlimmer. Es gab quasi keine Infrastruktur.



Auch eine Messe im Altersheim.









Weiters ist zwischen Siuna und Waslala nur Regen- bzw. Nebelwald. Leute bewohnen dieses Gebiet auf eine dermasen einfache Art (Lebensweise, mit NICHTS!), dass ich mire s nicht vorstellen konnte, wie man hier leben kann. Spieldende, halbnackte, teils nackte Kinder zwischen Nutztieren. (Kuehen, Huehner, Schweine…), ueberall sind viele Kinder; die Huetten sind vereinzelt, also es sind quasi keine Doerfer; die Distanzen zu den wenigen “Schulen” und Pulperias (Tante Emmma Laden) sind riesig;
Links und rechts sieht man abgerodete und wiederaufgesfortstete Waelder. (Jungwaelder)
Von den Freuchten her gibts ziemlich alles: Bananen, Orangen, Yukas, Coco, Reis waechst hier gut…
Aber auch waehrend den langen Busreisen (eher ein reiten wie auf einem Stier  ), kann man sehr viel kennen lernen. Durch Gespreache mit den Leuten; Blicke durchs Fenster; bei den kurzen Haltepausen; die vielen kleinen Kinder die irgendwo einsteigen und Nascherien, Getraenke aus Plastiktueten, Tortillas (einfach oder mit Reis oder Fleisch drinnen), Fruechte, Gepaecke, usw..und dann wo anders wieder aussteigen…



Zum Busreisen selbst; Wie immer sin des alte US-Schulbusse; HArte Sitze; zum Bersten mit Leuten gefuellt; Leute sind auch auf dem DAch oder auf der Leiter aufs Dach; Im Bus und auf dem Dach wird alles transportiert was hinein oder hinaufpasst: Bretter; Tiere (Huehner, Hunde, Schweine, Meeresfreuchte), Pflanzen, Bananen, Metallteile, Maiz, Reis, Lebensmittel (Alimentos), naja alles…
Aja, ein Praediger ist auch bei der Hinreise zugestiegen und hat mit einem Lautsprecher seine Praedigt gehalten; der Muell wird aus dem Fesnter, in dne Fluss oder sonst wohin geworfen; is so!

War ein weiterer grosser Schritt um NIC und seine Leute besser kennen- und verstehen zu lernen…